Archiv: Januar 2019

Charttechnik

24.01.2019 | Europa erwartet wieder einen Dividenden Rekord in 2019

Nach einer aussagekräftigen Studie von Allianz Global Investors zur Dividendenentwicklung in Europa, schütten die die im MSCI Europe gelisteten Unternehmen in 2019 rund 350 Milliarden Euro an Dividenden für ihre Aktieninhaber aus. Mit 16 Milliarden etwa 4,8% mehr als im Jahr 2018, dies stellt einen wiederholten Rekord dar, zur allgemeinen Freude der Investoren. Nur leider werden die wenigsten Anleger in Deutschland  davon profitieren, da das Gros der Sparer ihr Geld immer noch nicht in Aktien investiert, sonder eher auf niedrigverzinsten Anlageformen, wie Tagesgeld, Sparbuch oder sogar auf´s Girokonto setzt. Durch die Rücksetzer an den Aktienmärkten in 2018 sind die Aktien der meisten europäischen Unternehmen auch noch verhältnismässig preiswert einzukaufen. Am einfachsten kann man mit einem ETF auf den MSCI Europe gleich den ganzen Markt kaufen und ist somit an den in Aussicht stehenden Dividendengewinnen sofort beteiligt. Idealerweise nimmt man bei einem langfristigen Anlagehorizont eine thessaurierende Variante, dabei werden die gesamten anfallenden Erträge sofort wieder im Fonds angelegt und man profitiert mit einem zusätzlichen "Zinses-Zins-Effekt" an den hervorragenden Unternehmensgewinnen.
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Abwärtstrend in der Lebensversicherung gestoppt?

22.01.2019 | Abwärtstrend in der Lebensversicherung gestoppt?

Es gab Zeiten – die Älteren werden sich erinnern –, in denen die Lebensversicherungskunden eine Gesamtverzinsung von über 7 Prozent p. a. einstreichen konnten. In der Niedrigzinsphase ging dieser Wert auf Sinkflug; 2012 fiel er auf unter 4 Prozent, 2016 auf unter 3. Im gerade abgelaufenen Jahr wurden im Schnitt auch die 2,5 Prozent unterschritten. Und höhere Leitzinsen sind noch immer nicht in Sicht. Dennoch scheint so langsam die Talsohle erreicht zu sein – denn die bisher für 2019 bekannt gegebenen Überschussbeteiligungen brechen mit dem Abwärtstrend. Stabil bleibt die laufende Verzinsung beispielsweise bei LVM, Stuttgarter, Württembergischer, Allianz, Alte Leipziger, Nürnberger, Axa und Bayerischer. Eine Anhebung haben Ideal und DEVK angekündigt. Für manche Versicherten verwirrend sind die Begrifflichkeiten. Die laufende Gesamtverzinsung umfasst den Garantiezins, der für die gesamte Vertragsdauer gilt, und den jeweils für ein Jahr garantierten Überschuss. Daneben gibt es noch eine Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven und einen Schlussüberschuss, die manchmal mit der Gesamtverzinsung zu einem Gesamtzins zusammengefasst werden. Der sieht dann optisch höher aus, ist aber nicht garantiert.
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Was sich im Jahr 2019 für Fondsanleger steuerlich ändert

17.01.2019 | Was sich im Jahr 2019 für Fondsanleger steuerlich ändert

So mancher Fondsinvestor dürfte sich um die Jahreswende wundern, warum von seinem Giro- oder Verrechnungskonto ein Betrag wegen „Fondsbesteuerung“ abgebucht wurde. Der Grund liegt in der Investmentsteuerreform. Die trat im Kern zwar schon 2018 in Kraft, doch zwei Änderungen greifen erst mit Beginn des neuen Jahres. Leider lässt sich zusammenfassend sagen, dass die Steuererklärung für Fondsanleger damit nicht einfacher wird. Die Abbuchung betrifft die nun fällige Vorabpauschale auf die Wertentwicklung thesaurierender oder teilweise ausschüttender Fonds. Sie wird nach einer fixen Formel berechnet und direkt von der Bank eingezogen – es sei denn, ein Freistellungsauftrag deckt den Betrag ab oder eine Nichtveranlagungsbescheinigung wurde vorgelegt. Zudem muss der Fonds natürlich auch einen Wertzuwachs erzielt haben, der oberhalb der bereits ausgeschütteten Erträge lag. Die weitere Neuerung betrifft die Frist, innerhalb derer die Anleger ihre Jahressteuerbescheinigung für das abgelaufene Jahr erhalten: Nachdem sie zuvor im Februar ablief, haben die Banken in diesem Jahr bis zum 30. April Zeit.
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2019 könnte durchaus ein gutes Börsenjahr werden

12.01.2019 | 2019 könnte durchaus ein gutes Börsenjahr werden

Für Kapitalmarktanleger endete 2018 mehr als enttäuschend, denn es geht als schlechtestes Börsenjahr seit der Finanzkrise 2008 in die Geschichte ein. Der DAX schloss am letzten Handelstag (28. Dezember) bei lediglich 10.559 Punkten, ein Minus von 18 Prozent auf Jahressicht. Am Vortag wurde mit 10.279 Punkten der tiefste Stand seit zwei Jahren verzeichnet. Der Dow Jones verlor zwar im vergangenen Jahr „nur“ 5,6 Prozent, doch auch hier stand zuletzt 2008 ein solches Minus zu Buche. 2019 hat hingegen nach Meinung vieler Analysten durchaus gute Chancen auf eine positive Entwicklung. Der Konjunkturzyklus ist zwar in eine späte Phase eingetreten, doch verschiedene Faktoren sprechen noch immer für Aktien: die nach wie vor robuste US-Konjunktur etwa, das weltweit anhaltend geringe Zinsniveau, der niedrige Ölpreis und die neuesten konjunkturstützenden Maßnahmen der chinesischen Regierung. Der Kreditversicherer Euler Hermes erwartet ein weltweites Wirtschaftswachstum von 3,6 Prozent. In Deutschland dürfte die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse auf über 45 Millionen klettern, ein neuer Rekord. Als Hauptrisikofaktoren werden die unberechenbare US-Handelspolitik, der Ende März anstehende Brexit und die italienische Schuldenpolitik gesehen.
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Charttechnik

01.01.2019 | Frontier Markets: für mutige Anleger

Als Frontier Markets oder Grenzmärkte werden Länder bezeichnet, die zum Sprung in den Schwellenland-Status ansetzen. Manche von ihnen tun das allerdings seit Längerem, worin sich schon das größte Risiko dieses Anlagesegments widerspiegelt: dass sich die großen Hoffnungen nicht erfüllen. Das Wachstumspotenzial von Staaten wie Nigeria, Argentinien, Sri Lanka, Bangladesch oder Vietnam ist prinzipiell gewaltig, denn diese Länder haben Nachholbedarf. In manchen von ihnen wartet eine riesige Bevölkerung darauf, aus prekärer Lage in die Mittelklasse aufzusteigen. Nigeria beispielsweise ist mit gut 190 Millionen Menschen das bevölkerungsreichste Land Afrikas, auch Bangladesch hat mehr als doppelt so viele Einwohner wie Deutschland. Welche Länder zu den Frontier Markets gehören, wird verschieden ausgelegt: Der MSCI Frontier Index etwa versammelt 29 Staaten, die in den letzten 10 Jahren ein jährliches Plus von durchschnittlich 17 Prozent hingelegt haben. Auf Grenzmärkte spezialisierte Fonds kommen teilweise auf Renditen von 6 oder 7 Prozent p. a. Die Risiken sind allerdings nichts für schwache Nerven – denn von politischer Stabilität kann in den meisten dieser Länder keine Rede sein.
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