Archiv: Oktober 2018

Investmentsteuerreform 2018 Kompakt

31.10.2018 | Investmentsteuerreform 2018 Kompakt

Zum 01.01.2018 hat sich bei der Besteuerung von Investmentfonds einiges geändert, da Steuern auch zu den Kosten zählen, die Anleger zu tragen haben, ist es besonders wichtig hier auch die Hintergründe zu kennen. Deutsche Investmentfonds werden  zukünftig auch auf der Fondsebene besteuert, je nach Anlageform wird ein prozentualer Anteil dieser Steuern dem Anleger freigestellt, somit sind dann bei Aktienfonds 30%, bei Mischfonds 15% und bei offenen Immobilienfonds 60% steuerfrei. Der Bundesverband Investment berechnet das in einer Broschüre folgendermassen: - Ein Anleger hat im Jahr 2018 Anteile eines Aktienfonds, der im gleichen Jahr 1.000 Euro an den Anleger ausschüttet (Annahme: die Vorabpauschale fällt wegen der Höhe der Ausschüttung nicht an). Die Freistellungsaufträge sind ausgeschöpft, eine Nichtveranlagungsbescheinigung liegt nicht vor. Von den 1000 Euro Ausschüttung sind 30% (300 Euro) steuerlich freigestellt. Der Anleger zahlt nur auf die übrigen 700 Euro Abgeltungssteuer von 25% (zzgl Soli und ggf. Kirchensteuer) - Hintergrund ist zum einen, das ausländische und deutsche Fonds zukünftig steuerlich annähernd gleich behandelt werden. Die gute Nachricht ist tatsächlich das die meisten Privatanleger nicht mehr Steuern auf Erträge zahlen als bisher. Die schlechte Nachricht ist, das der Bestandsschutz für Fondsanteile die vor 2009 erworben wurden weggefallen ist, hier gibt es allerdings einen Freibetrag von 100.000 Euro. Es gibt somit keine zwingende Notwendigkeit mehr, an alten Fondsbeständen wegen der ehemaligen Abgeltungssteuerfreiheit festzuhalten, wenn die Fonds z.B. verhältnismässig wenig Rendite abwerfen, die internen Fondskosten zu hoch sind, oder Ihnen die Anlagestrategie nicht mehr gefällt. Lassen Sie sich einen Depotcheck von #FondsSpezialist erstellen, dies kostet Sie weniger als Sie denken und bringt Ihnen die notwendige Sicherheit und Gewissheit, Ihre Finanzen im Griff zu haben.  
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Charttechnik

31.10.2018 | Green Bonds: Anlage für Idealisten

Auf 470 Milliarden US-Dollar dürfte das Volumen „grüner Anleihen“ bis Jahresende anschwellen. Damit stürmt das Segment, in dem 2013 noch 30 Milliarden Dollar angelegt waren, heraus aus der Nische. Mit den Erlösen aus Green-Bonds-Emissionen werden von Unternehmen und Staaten umweltfreundliche Projekte finanziert. Damit passt die Anleihegattung gut in die heutige Zeit, in der Nachhaltigkeit auch für Investoren eine immer größere Rolle spielt. Während allerdings sogenannte ESG-Investments (Environmental, Social, Governance – umweltfreundlich, sozial verantwortlich, regelbasiert) im Allgemeinen auch eine auskömmliche Rendite abwerfen, ist bei Green Bonds mehr Idealismus gefragt. Der Fonds Allianz Green Bond beispielsweise verzeichnete zuletzt auf Jahressicht ein Minus von 1,6 Prozent, der Axa WF Global Green Bonds minus 2,4 Prozent. Dagegen stehen der SEB Green Bond Fund (minus 1,3 Prozent) und der Erste Responsible Bond Global Impact (minus 1,4) noch als Outperformer da. Fazit: Die Anlagegattung ist gut fürs Anlegergewissen, nicht aber für die Rendite.
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Wohnungspreisanstieg verlangsamt sich

22.10.2018 | Wohnungspreisanstieg verlangsamt sich

Manche Marktbeobachter raunen bereits von einer Trendwende: Die Preisentwicklung von Eigentumswohnungen in den zehn größten deutschen Städten hat sich zuletzt etwas abgekühlt. Im dritten Quartal 2017 waren noch über 13 Prozent Zuwachs gegenüber Vorjahresquartal verzeichnet worden, im ersten Halbjahr 2018 sank dieser Wert auf gut 8 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum. Da auch diese Preissteigerung noch weit über der Inflation und dem langfristigen Trend liegt, kann indes von Entspannung keine Rede sein. Dass der Preisanstieg sich verlangsamt hat, geht vor allem auf das äußerst wachstumsstarke Jahr 2017 zurück. 8 Prozent Steigerung sind noch immer mehr als in den Jahren 2014 bis 2016. Hauptgründe für die kontinuierliche Verteuerung sind das knappe Angebot an Mietwohnungen und die äußerst niedrigen Finanzierungszinsen. An diesen beiden fundamentalen Faktoren dürfte sich kurzfristig nichts ändern. Immerhin wurden aber im letzten Jahr rund 50.000 Wohnungen fertiggestellt – zweieinhalb mal so viele wie im Jahr 2010.
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